Dienstag, 10. April 2007

Die Sammlung Schmidt / Essenz des 2. Treffens, 03.04.07

Der Grund des Sammelns

- Sammeln ist nicht Selbstzweck, nur zu haben ist langweilig
- Es geht um Geschichten und darum, Leute mit der Vergangenheit zu
konfrontieren
- Aufzeigen, wie sich die Personalstruktur verändert hat
- etwas schaffen, das die Dinge der Zeit erhält
- Wer sich seiner Vergangenheit nicht bewusst ist, hat auch keine Zukunft


Wie kam Herr Schmidt zu den vielen Geräten?

- geschenkt bekkommen, ersteigert, aus Trödelläden, von Märkten, aus
Antiquitätenläden, durch Tausch
- dienstliche Kontakte genutzt
- Leute angeschrieben und zielgerichtet gefragt


Das soziale Netzwerk der Sammler

- als Sammler braucht man einen guten Ruf
- nicht alle Sammler kommen gut miteinander aus
- man kümmert sich um die gesammelten Gegenstände wie um eine Familie,
die man, wenn man sie einmal hat auch nicht wieder verstoßen kann
- ein Händler muss wissen, was ein Apparat wert ist
- bei Privatleuten muss man ehrlich sein, was den Wert angeht


Die Sammlung Schmidt im Vergleich mit anderen Museen

andere Museen:
- zeigen auf dynamische oder statische Art und Weise was sie haben
- erschlagen, sagen aber nichts
- Geräte sind nicht in Betrieb
- die Ausstellungen haben meist nur weitläufig etwas mit Kommunikation zu
tun
- Museen sammeln keinen Kleinkram

die Sammlung Schmidt:
- Haptik ist wichtig, alles kann angefasst werden, ist betriebsfähig
- Entwicklung darstellen, nicht nur einen bestimmten Stand
- tausend Einzelteile: Schilder, Aschenbecher, Kugelschreiber ...
- ganze deutsche Apparateentwicklung bis in die 90er Jahre
- bietet Unterhaltung durch erzählte Geschichten

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